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Helene Lange

Lange, Helene

Helene Lange

Helene Lange wurde am 9. April 1848 geboren und starb am 13. Mai 1930 in Berlin. Sie war eine deutsche Lehrerin, Publizistin, Frauenrechtlerin und Politikerin.

Helene Lange wurde als Tochter des Kaufmanns Carl Theodor Lange und dessen Frau Johanne in Oldenburg geboren. Frh zur Waise geworden und von ihrem Vormund an einer Lehrerinnenausbildung gehindert, verdient sie ihren Lebensunterhalt mit einer Aupair-Stelle und als Erzieherin. Sie beginnt ein intensives Selbststudium der Philosophie, Literatur- und Religionsgeschichte, Geschichtswissenschaft und der alten Sprachen. 1871 zieht sie nach Berlin und legt dort 1872 das Lehrerinnenexamen ab; sie engagiert sich fr die Emanzipation von Mdchen und Frauen durch Bildung und tritt dem "Verein deutscher Lehrerinnen und Erzieherinnen" bei.

In den folgenden Jahrzehnten kmpft sie fr das Recht auf Bildung fr Mdchen und Frauen und engagiert sich in der aufkommenden Frauenbewegung zusammen mit Gertrud Bumer, mit der sie in Berlin zusammenwohnt. Nach Erlangung des aktiven und passiven Wahlrechts fr Frauen in der Weimarer Republik im Jahr 1919 wird Helene Lange fr die Deutsche Demokratische Partei (DDP) in die Hamburger Brgerschaft gewhlt. Sie erffnet deren konstituierende Sitzung als Altersprsidentin. In den folgenden Jahren zieht sie sich aus der aktiven Vereinspolitik zurck, bleibt aber weiterhin publizistisch ttig. 1923 erhlt sie die Ehrendoktorwrde fr Staatswissenschaften der Universitt Tbingen, 1928 die groe preuische Staatsmedaille "Fr Verdienste um den Staat".


Werke u.a.

  • 1887 Schillers philosophische Gedichte
  • 1889 Frauenbildung
  • 1893 Entwicklung und Stand des hheren Mdchenschulwesens in Deutschland
  • 1899 Intelektuelle Grenzlinien zwischen Mann und Frau
  • 1902 Handbuch der Frauenbewegung
  • 1921 Lebenserinnerungen









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